Außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt Satzungsänderungen und Beitragssatzung

Eine so intensive, teils hitzige, aber immer konstruktive Diskussion hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Das lag aber sicherlich daran, dass zu der außerordentlichen Mitgliederversammlung, zu der das Komitee am 06. September geladen hatte, nur die kamen, die ein echtes Interesse am Thema hatten: der Satzungsänderung und der Verabschiedung einer Beitragssatzung. Nach ein paar einleitenden Worten von Präsident Rudi Sailer zur Notwendigkeit der Neufassung, stellte Vizepräsident Bobby Schöpe die geplanten Änderungen vor und sich den anschließenden Fragen und Kritikpunkten.

Ab wann ist zum Beispiel ein Mitglied stimmberechtigt? Oder wer gehört eigentlich zum Vorstand und welche finanziellen Befugnisse hat er? Wie steht es mit dem Verhältnis zur Stadt und braucht es einen eigenen Jugendbeauftragten? Wie wird zukünftig zu Mitgliederversammlungen eingeladen und welche Erfordernisse bringt der Datenschutz mit sich? Fragen, die mitunter durchaus hart und kontrovers diskutiert und in Einzelabstimmungen geklärt wurden, letztendlich als Gesamtpaket dann aber doch einstimmig verabschiedet wurden.

Um in Mitgliederversammlungen Beitragsänderungen unabhängig von der Satzung beschließen zu können, wurde ferner eine eigene Beitragssatzung verabschiedet, in der es im Wesentlichen um die Definition der Familienmitgliedschaften ging. Also konkret um die Frage, wie lange ist ein Kind beitragsfrei. Nach Vorlage und Freigabe durch das Registergericht erfolgt die Veröffentlichung beider Satzungen auf unserer Homepage. Der Punkt „Verschiedenes“ galt dem anstehenden Einsatz beim Kerwestand und der Ende Oktober geplanten Fahrt nach Verdun. MR

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